Kontakt
Klimaanlagen · Gewerbe

Klimaanlagen für Büro, Praxis und Gewerbe

In gewerblich genutzten Räumen entscheidet nicht die Quadratmeterzahl über die Anlagengröße, sondern das, was darin passiert: Menschen, Rechner, Beleuchtung, Fensterflächen.

Wo wir häufig bauen

Büros. Der klassische Fall: Südfassade, große Fenster, zu warm ab Mai. Meist Deckenkassetten oder Kanalgeräte in der abgehängten Decke, weil die Luft dann gleichmäßig und zugfrei verteilt wird.

Arztpraxen und Kanzleien. Hier zählen zusätzlich Geräuschpegel und Hygiene. Wir legen Wert auf leise Innengeräte und gut zugängliche Filter, damit die Wartung nicht den Betrieb stört.

Ladenflächen. Große Türöffnungen, wechselnde Personenzahl, oft Schaufensterfronten. Die Auslegung muss Lastspitzen abfangen, ohne im Normalbetrieb ständig zu takten.

Serverräume. Konstante Last rund um die Uhr, Ganzjahreskühlung und – je nach Bedeutung der Hardware – Redundanz. Dazu eine Störmeldung, die jemanden erreicht.

Was wir vorher klären

  • Kühllast statt Fläche. Personen, Geräte, Beleuchtung, Fenster, Ausrichtung, Verschattung, Bauart.
  • Nutzungszeiten. Ein Büro braucht anderes als ein Serverraum, der nie abschaltet.
  • Aufstellort und Schall. Bei Gewerbe im Mischgebiet gelten andere Richtwerte als im Wohngebiet – aber sie gelten.
  • Zugänglichkeit für die Wartung. Ein Gerät, an das man nur mit Gerüst kommt, wird nicht gewartet.
  • Montagezeitfenster. Bei laufendem Betrieb planen wir die lauten Arbeiten außerhalb Ihrer Öffnungszeiten.
  • Elektrische Versorgung. Größere Anlagen brauchen eine eigene Zuleitung – die kommt von uns aus derselben Hand.

Klimatisierung und Photovoltaik im Gewerbe

Gewerbeobjekte sind der Fall, in dem die Kombination am besten aufgeht. Der Kühlbedarf fällt zu Bürozeiten an – also genau dann, wenn eine Photovoltaikanlage auf dem Hallen- oder Flachdach ihren Ertrag liefert. Anders als im Wohnhaus, wo der Verbrauch abends stattfindet, passt hier das Erzeugungsprofil zum Lastgang.

In der Praxis heißt das: Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent und mehr sind auch ohne Speicher erreichbar, und die Klimatisierung wird zu großen Teilen aus eigenem Strom betrieben. Wenn Sie ohnehin über eine Anlage nachdenken, sollten beide Vorhaben zusammen betrachtet werden – schon wegen der gemeinsamen Elektroplanung.

Wartung und Service Zurück zu den Klimaanlagen

Häufige Fragen

Fragen zur Gewerbeklimatisierung

Wie wird die Kühllast im Büro berechnet?

Anders als in der Wohnung, weil hier die inneren Lasten dominieren. Wir rechnen mit rund 100 bis 150 Watt je Arbeitsplatz für Personen und Rechner, dazu Beleuchtung, Fensterflächen mit Ausrichtung und Verschattung sowie die Bauart des Gebäudes. Ein Großraumbüro mit Südfassade und zwanzig Arbeitsplätzen erreicht schnell 10 kW Kühllast – da hilft keine Faustformel.

Was ist bei Serverräumen anders?

Zwei Dinge: Die Last ist konstant, auch nachts und am Wochenende, und ein Ausfall hat Folgen. Deshalb braucht ein Serverraum eine Anlage, die ganzjährig kühlen kann – auch bei Minusgraden draußen – und je nach Bedeutung eine redundante Auslegung mit zwei Geräten. Dazu gehört eine Störmeldung, die jemanden erreicht, bevor die Hardware abschaltet.

Können Sie auch außerhalb der Geschäftszeiten montieren?

Ja, das ist bei Ladenflächen und Praxen der Normalfall. Kernbohrungen und die lauten Arbeiten legen wir auf Zeiten, in denen Sie geschlossen haben. Sagen Sie uns früh, welche Zeitfenster gehen – das beeinflusst die Planung, nicht die Machbarkeit.

Brauche ich einen Wartungsvertrag?

Im Gewerbe empfehlen wir ihn ausdrücklich. Er sichert den festen Wartungstermin, hält die Dokumentation für Betriebsprüfungen vollständig und gibt Ihnen im Störungsfall Vorrang bei der Terminvergabe. Bei größeren Anlagen mit entsprechender Kältemittelfüllmenge sind wiederkehrende Dichtheitsprüfungen ohnehin vorgeschrieben.

Gewerbeobjekt klimatisieren

Wir kommen vorbei, nehmen die Räume auf und legen die Anlage nach tatsächlicher Kühllast aus – inklusive Wartungsvertrag, wenn Sie möchten.